SameSame!

Der Reiseblog
 

Letztes Feedback

Meta





 

Des Sultans Selbstdarstellung

Zwei Seetage später, der erste wieder sehr arbeitsreich mit Vollzeit-Seminar, der zweite mit Sonnenbrand.
Am Abend fragte mich ein Gast ob ich in Singapur zugestiegen war, als ich dies verneinte schaute sie ganz verdutzt und sah ein, dass wir hier wirklich nicht zum Urlaub machen sind wenn man den ersten Sonnenbrand erst kurz vor Ende der Reise vorweisen konnte
Brunei, regiert von seiner Majestät dem Sultan mit seinen tausend Namen. Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp haben wir ein paar Facts über den Staat erfahren können. Um nur die Interessantesten zu nennen: keine Steuern, 400.000 Einwohner und 1,2 Mio Autos, keine Kosten für Krankenhäuser und Ärzte, der Liter Diesel für 0.19 US Dollar. Die Liste ging dann noch ein ganzes Stück weiter, das alles macht den Sultan dort natürlich sehr beliebt. Allerdings nur bei den Leuten mit dem richtigen Pass. So gibt es drei verschiedene Farben. Gelb: Muslim, in Brunai geboren und alle Rechte. Rot: ausländischer, meist chinesischer Abstammung und deshalb nicht vollkommen in das Sozialwesen eingebunden. Grün: am Arsch.
Unser Guide an diesem Tag hatte das Glück einen gelben Pass zu besitzen und hat natürlich nur positiv über seinen Monarchen gesprochen, das einzig negative, was auch nur für uns Touris erwähnt wurde war: *SING* es gibt kein Bier auf Brunei *SING* Alkohohl und Discos sind ein absolutes no-go in dem muslimischen Staat. Also dann, unser erster Stop: die für lachhafte 1,2 Millarden US-Dollar errichtete Moschee. In Brunei ist es nämlich Gang und Gebe, dass jeder König eine bauen lässt. So hatte diese 29 echtgoldene Türme, die für seine Herrschaft als 29. Sultan stehen. Leider durften wir hier nur von Außen einen Blick drauf werfen, da drinnen die Vorbereitungen für den Gebetsfreitag getroffen wurden.
Der nächste Stop war das National Museum. Der Name an sich passte weniger, denn das einzige Austellungsobjekt war der Sultan selbst. Also mehr eine Biographie als ein Museum... damit will ich euch auch garnicht weiter nerven, reicht wenn wir die Propaganda abbekommen haben... Als letzten Stop ging es zu einem Wasserdorf. Angeblich das größte der Welt. Hier gab es eine kleine Bootstour und später ein paar tradionelle Süßspeisen und etwas Tee. Sehr lecker, vor allem der Tee!
Ab gings zurück und weg aus einer vom Sultan behrerrschten Monarchie, die ihren Reichtum einzig und allein aus dem Öl- und Gasfeldern vor der Insel Borneos bezieht.

TIM am 28.2.13 08:36

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen