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Von Walen, Clownfischen und Schidkröten

Wichtigster Auftrag des ersten Landganges nach zwei langwierigen und arbeitbeladenen Seetagen voller Meetings, Shows, Vorträgen und anderen To-Do's war, eine Unterwassergeste für "Same, Same" zu finden, denn heute ging es für Kevin, Tim und mich in die bunten Welten des 28 °C warmen Wassers im Indischen Ozean. An dieser
Stelle möchte ich bemerken, dass der Name des Blogs "SameSame" eine durchaus bedeutsame Rolle im Kontext des asiatischen Massentourismus spielt, möchte darauf aber ersteinmal nicht näher eingehen. Ätsch!
Es hieß also dementsprechend früh aufstehen und Badesachen sowie Schnorchelausrüstung packen, denn in Penang hatten wir unseren Schnorchelausflug in den Marineschutzpark gebucht. Nach Frühstück und Sammeln mit den anderen Gästen hatten die malayischen Behörden es dann gegen 11 Uhr auch geschafft, die AIDAdiva im Hafen von Penang freizugeben, sodass alle von Bord konnten. Zumindest kurz, denn nach 100 Metern Fußweg durch das Hafengebäude, stiegen alle Schnorchler und Taucher um auf eine Schnellfähre. Das Ding hatte schon feuer, 26 Knoten ist nicht ohne auf dem Wasser. Unten hatte es eher Flugzeugatmosphäre, doch an Deck wurde man bei peitschender Gischt und durch 2 Meter Wellen bei knapp 50 km/h doch anständig wachgemacht. Wir kamen also schon nass an
Im Marineschutzpark der Insel Palau Payar hatten wir dann nach 2 Stunden Überfahrt noch 3 Stunden zeit zum Schnorcheln. Jedem der Anwesenden erschloss sich an Traumstränden mit fein-weissem Sand und türkisem Wasser unterhalb jenen kühlen Nasses eine ungeahnt schöne und spannende Welt. Ok- es ist kein Great-Barrier-Reef, aber das muss es nicht! Man fühlt sich, als beobachtete man ein Exotenaquarium, aber von Innen! Zu den Highlights zählten in allen Farben fluoreszierende Annemonen und
Korallen, Papageienfische in noch nie gesehen Farben und so groß, dass sie ein handelsübliches Waschbecken ausfüllen, Fische, die sich totstellen um sich von anderen Arten putzen zu lassen, Seeigel im Melonen-Format, Doktorfische und schillernde Schwärme kleinerer Arten, die sich an der Anwesendheit des Menschen kaum zu stören scheinen. DAS Highlight waren aber die Haie, die sich ab und an mal Blicken ließen. Der größte den ich gesehen habe war etwas über einen Meter lang und anscheinend ein junger schwarzspitzen Riffhai. Die werden später mal nichtmehr so brav Auf der Rückfahrt erklärte mir einer der Bootsmänner, dass ich Glück gehabt hätte und so große Haie selten gesehen werden würden. Nach einem eher mageren Lunch aus Sandwich, einer Hähnchenbrust und einem Esslöffel Gurken-Apfel-Salat ging es dann wieder 2 Stunden gen Penang. Die Rückfahrt fiel dann nochmal um einiges heftiger aus als die Hinfahrt. Bei gleicher Geschwindigkeit und Wellengang kamen diesmal Neigungen (Tim sagt das heisst in der Fachsprache Krängung - ok) von bis zu 60° dazu, sodass einige von uns viel Spaß, andere viele volle Tüten hatten. An Bord war duschen angesagt, und nach dem obligatorischen Meeting noch ein ausgedehntes Abendessen.

NIK am 23.2.13 14:40

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