SameSame!

Der Reiseblog
 

Letztes Feedback

Meta





 

Chang Baby

Der Vorteil wenn man Abends ankommt, nachdem man gen Osten geflogen ist, liegt auf der Hand: man kann direkt schlafen gehen und schläft auch gut ein, umgeht so elegant die schlimmsten Auswirkungen des Jetlag. Dementsprechend munter ging es am ersten Tag in Bangkok auch los. Das unserer Residenz - dem Ibis Siam Bangkok - schräg gegenüber gelegene Einkaufszentrum MBK diente vorerst dazu den Hunger zu stillen. Ein kleiner Backshop, in dem man kleine einzelne Gebäcke für 15 - 60 Baht, sowie Kaffee erwerben kann reichte völlig aus. Wennauch wir ein Schild entdeckten nach dem Essen und Trinken in diesem Lokal verboten sei, mundeten süßer Kuchen mit Thunfisch, scharfe Teigrollen, Schokoeclairs und Frankfurter im Schlafrock mit Vanillesauce überraschend gut! Die anschließende Erkundungstour durch das MBK brachte gefälschte Markenware, Kitsch, Ramsch, allerlei zwielichtige Geschäfte, sowie einige Restaurants und sogar ein Kino zum Vorschein. Kaufen wollten wir nichts, da einstimmig beschlossen wurde kurz vor Abflug die Taschen mit günstigen Mitbringseln und allerlei Textil zu füllen. Die - übrigens immer direkt miteinander verbundenen - Einkaufszentren "Siam Discovery", "SiamCenter" und "Paragon" kamen dann eher westlichen Kaufhäusern bzw. shopping malls nahe, in denen höherwertigere Ware feilgeboten wird. Weniger interessant für uns also Mit freundlicher Unterstützung unserer Ibis-Mercure Pagen suchten wir am selben Abend noch einen Maßschneider auf, der sogar einen kostenlosen Shutteservice vom Hotel und anschließend zu einem Ziel unserer Wahl anbot. "MANN muss sich ja auch mal was gönnen" lautete die Devise und flux war der Kaschmir-Maßanzug für lachhafte 5600 Baht in Auftrag gegeben. Nach kurzem Abstecher zum "Asiatique" Nachtmarkt, der nicht überzeugen konnte, sprangen wir in letzter Minute noch auf ein Boot auf, dessen Ziel unbekannt war. Immerhin war es kostenlos. Glaube ich zumindest... Wir sind einfach ausgestiegen als alle ausgestiegen sind, und mit dem nächsten Taxi zu Khao San Road, der wohl berühmtesten Backpacker-Straße der nördlichen Hemisphäre. Mich persönlich konnte das weniger überzeugen. Eine Kneipe neben der anderen, Touristenscheiss wie angeblich traditionelle Hüte, Laserpointer und frittierte Skorpione werden in Bauchläden versucht zu verschärbeln. Immerhin gab es das gute Chang-Bier und was zu essen, genug Gründe sich niederzulassen und den gemütlichen Teil einzuläuten. Zufälligerweise stießen dann noch zwei Kommilitionen dazu, und auch Tim fand auf einigen Umwegen mehr oder weniger direkt vom Flughafen aus zu uns, um seine Ankunft zu begießen. Achso: Einer der Händler war wohl davon überzeugt, dass mein Bauch dem Chang-Bier geschuldet sei und versuchte mir mit einem freundlichen Lächeln klar zu machen, dass ich wohl ein Chang-Baby erwarte.

NIK am 16.2.13 11:02

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dennis (22.2.13 03:13)
Geniale Berichterstattung!
Ich hoffe ihr habt viel Spass!
Hoffe du kannst die nächsten Sonntage dann einiges zum Besten geben...
Hab heute auch ne kleine Exkursion gemacht - Nach Holland...
Wofür? Autos gucken... jaa, ich weiss...^^

Nadenn, komm mir gesund wieder!
Gruss, Dennis

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen